Prototyp und Arbeitsstand: Beispielseite. Preise und Erstattungsangaben sind Orientierungswerte und vor Veröffentlichung fachlich zu prüfen.
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Hilfsmittellotse
Pflege zu Hause · Lagerung

Anti-Dekubitus: Schutz vor dem Wundliegen

Druckstellen vermeiden, bevor sie entstehen. Wir beraten zur passenden Entlastung und zum Weg über die Kasse.

Zu den Kosten
Meist leihweise gestellt Zuzahlung höchstens 10 €
Anti-Dekubitus-Hilfen: kostenlose Beratung
In unter einer Minute. Wir prüfen Ihren Anspruch.
Anti-Dekubitus-Hilfen

Wer viel liegt oder sitzt, riskiert ein Wundliegen (Dekubitus). Anti-Dekubitus-Hilfsmittel verteilen den Druck und entlasten gefährdete Stellen. Die Wahl hängt vom Risiko ab und davon, wie viel sich jemand noch selbst bewegt. Von der weichen Schaumauflage bis zur aktiven Wechseldruckmatratze gibt es für jede Stufe die passende Lösung.

Kurz gesagt: Anti-Dekubitus-Systeme werden meist leihweise geliefert und aufgebaut. Dann zahlen Sie oft nichts oder nur eine geringe gesetzliche Zuzahlung.
Modelle und Auswahl

Welche Druckentlastung passt zu Ihnen?

Die Wahl richtet sich nach dem Risiko und danach, wie viel Sie sich noch selbst bewegen.

Weichlagerungsmatratze (Schaum)

Spezieller Schaum verteilt den Druck großflächig. Für leichtes bis mittleres Risiko und Menschen, die sich noch bewegen.

Wechseldruckmatratze

Luftkammern befüllen sich abwechselnd und entlasten so ständig wechselnde Stellen. Für höheres Risiko und bei viel Liegen.

Sitzkissen zur Druckentlastung

Für Rollstuhl oder Sessel, entlastet das Gesäß bei langem Sitzen.

Fersen- und Lagerungshilfen

Kissen und Keile lagern gefährdete Stellen wie Fersen frei und stützen die Position.

Welche Variante passt zu wem?

Leichtes Risiko, Sie bewegen sich noch selbstWeichlagerungsmatratze aus Schaum
Hohes Risiko, viel Liegen, wenig EigenbewegungWechseldruckmatratze
Langes Sitzen im Rollstuhldruckentlastendes Sitzkissen
Fersen oder einzelne Stellen gefährdetFersen- und Lagerungshilfen
Anti-Dekubitus-Hilfsmittel: Beispiel aus dem Alltag
Kostenübernahme

Was zahlt die Kasse bei Anti-Dekubitus-Hilfen?

Verordnung und Kostenübernahme durch die Krankenkasse erklärt.

Rezept

Grundlage ist eine ärztliche Verordnung, oft bei bestehendem oder drohendem Dekubitus.

Leihweise

Üblich ist die leihweise Überlassung inklusive Lieferung, Aufbau und Wartung durch den Versorger.

max. 10 €

Fällt eine Zuzahlung an, beträgt sie höchstens 10 Euro. Bei leihweiser Versorgung entfällt sie oft.

Systeme und Kosten

Welches System beugt vor?

Vom Sitzkissen bis zur aktiven Wechseldruckmatratze. Was nötig ist, hängt vom Risiko und der Liegezeit ab.

HilfsmittelFür wenIhre Kosten
WeichlagerungsmatratzeSanfte Druckverteilung bei erhöhtem Risiko, ohne Technikmeist 0 €, leihweise gestellt
WechseldruckmatratzeAktive Systeme, die den Druck laufend verlagern, bei höherem Risikomeist 0 €, leihweise gestellt
Sitzkissen und LagerungshilfenEntlastung im Rollstuhl oder gezielte Lagerung einzelner Körperstellenauf Rezept, Zuzahlung bis 10 €

Welches System sinnvoll ist, richtet sich nach dem Dekubitus-Risiko. Die Versorger beraten und stellen die Technik meist leihweise. Genaues klären wir kostenlos.

So kommen Sie dran

In drei Schritten zur Versorgung

1

Verordnung oder Pflegegrad

Der Arzt verordnet das Hilfsmittel, oder die Versorgung läuft über die Pflegekasse. Wir sagen Ihnen, was gilt.

2

Anfrage bei uns

Sie stellen Ihre kostenlose Anfrage. Wir klären das Risiko mit Ihnen und vermitteln einen Anbieter, der die passende Matratze oder das Kissen liefert.

3

Lieferung und Aufbau

Das System wird geliefert, aufgebaut und erklärt. Die Abrechnung läuft direkt mit der Kasse.

Ratgeber

Worauf Sie bei Anti-Dekubitus-Hilfen achten sollten

Häufige Fragen

Anti-Dekubitus und Kasse

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Weitere Hilfsmittel

Wundliegen vorbeugen? Wir beraten Sie kostenlos

Wir helfen Ihnen zur passenden Druckentlastung und klären die Kostenübernahme, kostenlos und wohnortnah.