Druckstellen vermeiden, bevor sie entstehen. Wir beraten zur passenden Entlastung und zum Weg über die Kasse.
Wer viel liegt oder sitzt, riskiert ein Wundliegen (Dekubitus). Anti-Dekubitus-Hilfsmittel verteilen den Druck und entlasten gefährdete Stellen. Die Wahl hängt vom Risiko ab und davon, wie viel sich jemand noch selbst bewegt. Von der weichen Schaumauflage bis zur aktiven Wechseldruckmatratze gibt es für jede Stufe die passende Lösung.
Die Wahl richtet sich nach dem Risiko und danach, wie viel Sie sich noch selbst bewegen.
Spezieller Schaum verteilt den Druck großflächig. Für leichtes bis mittleres Risiko und Menschen, die sich noch bewegen.
Luftkammern befüllen sich abwechselnd und entlasten so ständig wechselnde Stellen. Für höheres Risiko und bei viel Liegen.
Für Rollstuhl oder Sessel, entlastet das Gesäß bei langem Sitzen.
Kissen und Keile lagern gefährdete Stellen wie Fersen frei und stützen die Position.

Verordnung und Kostenübernahme durch die Krankenkasse erklärt.
Grundlage ist eine ärztliche Verordnung, oft bei bestehendem oder drohendem Dekubitus.
Üblich ist die leihweise Überlassung inklusive Lieferung, Aufbau und Wartung durch den Versorger.
Fällt eine Zuzahlung an, beträgt sie höchstens 10 Euro. Bei leihweiser Versorgung entfällt sie oft.
Vom Sitzkissen bis zur aktiven Wechseldruckmatratze. Was nötig ist, hängt vom Risiko und der Liegezeit ab.
| Hilfsmittel | Für wen | Ihre Kosten |
|---|---|---|
| Weichlagerungsmatratze | Sanfte Druckverteilung bei erhöhtem Risiko, ohne Technik | meist 0 €, leihweise gestellt |
| Wechseldruckmatratze | Aktive Systeme, die den Druck laufend verlagern, bei höherem Risiko | meist 0 €, leihweise gestellt |
| Sitzkissen und Lagerungshilfen | Entlastung im Rollstuhl oder gezielte Lagerung einzelner Körperstellen | auf Rezept, Zuzahlung bis 10 € |
Welches System sinnvoll ist, richtet sich nach dem Dekubitus-Risiko. Die Versorger beraten und stellen die Technik meist leihweise. Genaues klären wir kostenlos.
Der Arzt verordnet das Hilfsmittel, oder die Versorgung läuft über die Pflegekasse. Wir sagen Ihnen, was gilt.
Sie stellen Ihre kostenlose Anfrage. Wir klären das Risiko mit Ihnen und vermitteln einen Anbieter, der die passende Matratze oder das Kissen liefert.
Das System wird geliefert, aufgebaut und erklärt. Die Abrechnung läuft direkt mit der Kasse.
Wir helfen Ihnen zur passenden Druckentlastung und klären die Kostenübernahme, kostenlos und wohnortnah.