Ein Rollator gibt Sicherheit beim Gehen zurück. Doch soll es das Kassenmodell auf Rezept sein oder ein leichter Rollator zum Selberkaufen? Beides hat seine Berechtigung. Diese Übersicht hilft Ihnen, die richtige Entscheidung zu treffen.
Ein Rollator ist ein anerkanntes Hilfsmittel und im Hilfsmittelverzeichnis der gesetzlichen Krankenkassen gelistet. Das bedeutet: Wenn ein Arzt die medizinische Notwendigkeit bescheinigt, beteiligt sich die Krankenkasse an den Kosten. Ein Pflegegrad ist dafür nicht nötig, das Rezept genügt.
Mit einem Rezept erhalten Sie einen Standardrollator. Für Sie fällt in der Regel nur die gesetzliche Zuzahlung an, meist rund zehn Euro. Häufig wird das Modell leihweise über ein Vertragssanitätshaus bereitgestellt.
Vorteile:
Der Standardrollator ist robust, aber vergleichsweise schwer (oft neun bis elf Kilogramm) und lässt sich nicht immer leicht im Auto verstauen.
Wer mehr Komfort möchte, kann einen Rollator privat kaufen oder gegen Aufpreis ein höherwertiges Modell wählen. Besonders beliebt sind Leichtgewichtrollatoren aus Aluminium oder Carbon mit fünf bis sieben Kilogramm.
Vorteile:
Der Nachteil ist der Preis: Leichtgewicht- und Premiumrollatoren kosten je nach Ausstattung meist zwischen 150 und 500 Euro, die Sie selbst tragen oder als Aufpreis zum Kassenmodell zahlen.
Als Faustregel gilt:
Viele entscheiden sich für einen Mittelweg: Sie nehmen das Rezept und zahlen einen Aufpreis für ein leichteres Modell. Das Sanitätshaus rechnet den Kassenanteil an und Sie zahlen nur die Differenz.
Wir vermitteln Sie kostenlos an ein geprüftes Sanitätshaus in Ihrer Nähe, das beide Wege anbietet und Sie ehrlich berät.
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